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30.7.2010 : 5:56 : +0200

Der Traum vom Fliegen. Für ganze zwanzig Euro.

Die Billigflieger machen's möglich. Mit einem gemeinsamen Flyer informieren ROBIN WOOD,  BUND,  VCD, Germanwatch und die Bundesvereingung gegen Fluglärm über den Zusammenhang von Vielfliegen und Klimaerwärmung, über Verbraucherschutz und Job-Politik der "Billig"-Airlines.

Das ganze Faltblatt hier als pdf-Datei (ca. 130 kB). 

Wir heben ab!

Fasten Your Seatbelts: Energiebilanzen, Fluglärm, Subventionen, Flughafenausbau und Alternativen zum Fliegen

Das Faltblatt hier als pdf-Datei zum Download (120 KB)

 

Flugverkehr - Bis der Strand nach Hause kommt

Trotz vieler Worte über den Klimawandel stieg die Zahl bundesdeutscher Fluggäste 2007 so stark wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Dabei gibt es für eine Privatperson kaum eine Möglichkeit, dem Klima so schnell, so intensiv und so billig zu schaden wie durch eine Flugreise.

Fliegt eine vierköpfige Familie von Berlin nach Havanna und zurück, legen sie fast 17.000 Kilometer zurück und verbrauchen dafür in einem modernen Flugzeug anteilig knapp 3000 Liter Kerosin. Bei dessen Verbrennung werden gut neun Tonnen Kohlendioxid frei gesetzt, außerdem Stickoxid, Wasserdampf, Sulfataerosole und Ruß. In der Stratosphäre, in der Maschinen auf Langstrecken die meiste Zeit fliegen, haben Stickoxide und Wasserdampf eine besonders lange Verweildauer. Dadurch wird das Klima mit der mindestens dreifachen Wirkung als nur durch das Kohlendioxid belastet. Die Klimalast der Kubareise entspricht also 27 Tonnen Kohlendioxid. Mit dem gleichen Effekt könnte die Familie zehn Jahre lang Tag für Tag mit einem 7-Liter-Auto vierzig Kilometer fahren.

ROBIN WOOD fordert ökologisch korrekte Flugpreise. Es ist unverantwortlich, dass Fliegen billiger ist als Bahnfahren. Der Staat subventioniert direkt den Flugverkehr durch Verzicht auf die Kerosinsteuer, streckenbezogene Emissionsabgaben und Zuschüsse beim Flughafenbau. Außerdem sind internationale Flugtickets mehrwertsteuerfrei.

Pressemitteilung 29.05.2009
Umweltverbände fordern Klimaschutz statt Flughafenausbau / Flughafenkonzept der Bundesregierung mit Defiziten


Aktueller wissenschaftlicher Kenntnisstand über die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs (pdf, externer Link, UBA März 2008)

Das Klima schonen mit dem 3-Liter-Flugzeug?

Ein häufig geäußertes und auf den ersten Blick schlüssiges Argument ist, dass Flugzeuge aufgrund ihres Pro-Kopf-Verbrauchs von drei Litern auf 100 km weniger klimaschädlich seien als das Auto. Hält diese Aussage einer genaueren Betrachtung stand? Mehrere entscheidende Faktoren müssen für einen objektiven Vergleich berücksichtigt werden.

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