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Mal richtig abschalten - Tschüss Atomenergie
Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung hat Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke und die weitere Erkundung in Gorleben angekündigt. Was wird aus den Erneuerbaren Energie? Was steht an in der Energiepolitik 2010. Einen Überblick finden Sie hier...
Anti-Atom-Info-Broschüre
Aktuelle Infos über Risiken der Atomenergie, die weltweit ungelöste Lagerung des Atommülls, die Rolle der großen vier Stromkonzerne und über den Ausbau der Erneuerbaren Energie. 20 Seiten. Mai 2009. Download als PDF hier.
Bestellen Sie die Info-Broschüre gegen Atomenergie kostenlos bei ROBIN WOOD: info(at)robinwood.de oder Telefon: 0421-59 828 8
Atommüll-Desaster ASSE II
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine Liste von über 200 Störfällen veröffentlicht, die sich im absaufenden und einsturzgefährdeten Atommülllager ASSE II ereigneten. Meist mit Freisetzung von Radioaktivität. Einige, zum Teil schwere Störfälle sind in dieser Liste allerdings noch nicht enthalten. Die Liste als PDF.
Kampagnen
Atomkraft abschalten!
Störfallserien in den AKWs Krümmel und Brunsbüttel, fehlende Sicherheitseinrichtungen gegen Flugzeugabstürze, einstürzende und absaufende Atommülllager, politische Einflussnahme statt Sicherheitskritierien - und dennoch will die schwarz-gelbe Bundesregierung längere Laufzeiten für die gefährliche Atomenergie durchsetzen.
Dagegen formiert sich immer mehr Widerstand. Zuletzt haben bundesweit rund 150.000 Menschen am 24. April - kurz vor dem Tschernobyl-Jahrestag - für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Etliche Umfragen zeigen seit vielen Jahren, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung den Atomausstieg will. Selbst innerhalb der Regierungskoalition gibt es viele Befürworter für den Atomausstieg!
Während die Bundesregierung zunächst angekündigt hatte, im Oktober 2010 ein Energiekonzept vorzulegen, in dem auch die Frage der Laufzeitenverlängerung für marode AKWs geregelt werden solle, sollen möglicherweise nun schon vor der Sommerpause klare Ansagen kommen. Immer deutlicher wird dabei: Es geht der Regierung nicht um ein Energiekonzept, um eine gesicherte Energieversorgung oder um den Klimaschutz. Es geht ihr vor allem darum, die Interessen der großen Stromkonzerne zu bedienen. Längere Laufzeiten bedeuten für E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW vor allem enorme Zusatz-Gewinne!
Gewinne zu Lasten der Erneuerbaren Energien! So haben die im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) organisierten unabhängigen Stadtwerke jüngst davor gewarnt, dass längere Laufzeiten für Atomkraftwerke dazu führen, dass Milliardenschwere Investitionen in die Enerneuerbaren Energie nicht mehr stattfinden würde. Auch der Bundesverband Erneuerbare Energien befürchtet, dass längere Laufzeiten für AKWs den Ausbau der Erneuerbaren blockieren könnte.
Damit nicht genug: Während immer mehr Fakten auf den Tisch kommen, dass bei der Entscheidung für den Standort Gorleben zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle politische Einflussnahme entscheidet war - will die Bundesregierung das bestehende Moratorium für die Gorleben-Erkundung aufheben.
Informationen zu all den Themen finden Sie im neuen ROBIN-WOOD-Magazin. Die aktuellen Artikel können Sie hier als PDF downloaden.
KETTENreAKTION beginnt: 150.000 gegen Atomenergie
Außerdem finden sie Artikel zu diesen Themen im aktuelle Magazin:
150.000 gegen Atomenergie
Am 24. April haben in Biblis (20.000), Ahaus (7.000) und bei der Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel (120.000) insgesamt fast 150.000 Menschen für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.
Zwei Tage vor dem Tschernobyl-Jahrestag hat die Anti-AKW-Bewegung damit deutlich gemacht, dass Laufzeitverlängerungen oder ein Endlager in Gorleben mit der Mehrheit der Bevölkerung nicht zu machen ist.
Die größte Anti-AKW-Aktion seit Beginn des Widestands gegen Atomkraftwerke in der Bundesrepublik macht klar, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung auf heftigen Widerstand stoßen wird, wenn sie statt Atomausstieg auf noch mehr atomare Risken und Atommüll setzt.
Wenige Tage vorher hat ROBIN WOOD Aktionen an den AKWs Neckarwestheim, Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel durchgeführt. Dazu mehr. In Geesthacht beteiligten sich am 24. April ROBIN WOOD AktivistInnen mit einer Aktion an der Menschenkette und dem Anti-Atom-Treck.
Einige Foto-Impressionen von der KettenreAktion am 24.4.2010






