Schöner Scheitern - Autoindustrie statt Klimaschutz

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2008 ist wieder einmal ein Industrieverband an seiner Selbstverpflichtung gescheitert. Auf durchschnittlich 140 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer versprachen die europäischen Autobauer, die Treibhausgas-Emissionen ihrer Neuwagen-Flotten zu senken. Das entspricht einem Verbrauch von etwas mehr als sechs Litern Sprit auf 100 Kilometern. Doch nicht einmal die Hälfte des Reduktionsziels haben sie erreicht. Die deutschen Marken Porsche, BMW, Mercedes-Benz und VW-Tochter Audi reißen das europäische Klassenziel in den Keller.
KlimaschützerInnen machen Druck gegen die PS-Lobby:
Die Beimischung von Agrar-Sprit darf nicht zur Entlastung der Autobauer zweckentfremdet werden.
Die Maßnahmen und Leistungen der einzelnen Unternehmen müssen transparent und kontrollierbar sein.
Verbrauch und Emissionen der Fahrzeuge müssen einfach und eindeutig erkennbar sein.
Weitergehende Minderungsziele müssen bereits jetzt fest verankert werden.
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Jenseits vom Ordnungsrecht bleibt es am wirksamsten, das Auto stehen zu lassen. Welches Auto? Einen von den rund 450 Millionen PKW in den Industrieländern oder von den 600 Millionen Autos weltweit, die nur zehn Prozent aller Menschen gehören, aber für hundert Prozent aller Menschen mit Treibhausgasen umnebeln.
Pressemitteilung 15.6.2007
Strafzettel für Spritfresser - ROBIN WOOD macht mit beim Aktionstag "Mobil ohne Auto"

