ROBIN WOOD-Magazin 2009

Ausgabe 100/1.2009

Wege aus der Krise

Viele PolitikerInnen und Wirtschaftsbosse wollen uns glauben machen, dass in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftkrise, Umweltschutz ein Luxus sei. Dass es aber gerade heute mehr denn je darauf ankommt, dass alle begreifen, wie die Klimakrise und die Finanzkrise zusammen hängen und gleichzeitig gelöst werden müssen, erfahren Sie im Titel dieser Ausgabe.

In Frankfurt am Main wird ohne Rücksicht auf Mensch und Klima der Flughafen weiter ausgebaut - und dass obwohl immer weniger Menschen fliegen und die Frachtzahlen im Flugverkehr weiter sinken. Monatelang haben AktivistInnen von ROBIN WOOD im Kelsterbacher Wald ausgeharrt, um den Bannwald vor dem Kahlschlag zu schützen. Mehr dazu erfahren Sie unter der Rubrik Verkehr dieser Ausgabe.

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Ausgabe 101/2.2009

Bessere Aussichten für den Umweltschutz?

2009 ist ein Jahr voller Jubiläen und Wahlmöglichkeiten: Neben 90 Jahren Frauenwahlrecht und 100 Jahren Jugendherbergen wird das Europäische Parlament seit 30 Jahren direkt vom Volk gewählt werden. Und das gilt es auszunutzen! Denn rund 80 Prozent aller Umweltgesetze werden inzwischen von Brüssel aus angestoßen. Deshalb müssen die EuropäerInnen am 7. Juni 2009 wählen gehen: für ein ökologisch nachhaltiges Europa! Mehr dazu im Titel dieser Ausgabe

Um die richtige Wahl geht es auch am 27. September. Viele PolitikerInnen und die Atomlobby setzen alles daran die Laufzeiten für die Atomkraftwerke zu verlängern und die billigsten Konzepte für die Lagerung des strahlenden Mülls durchzusetzen. Damit das Wahlergebnis kein Sieg für die Atomlobby wird, müssen mehr Menschen mobilisiert werden als bisher: Wer nicht radioaktiv werden will, muss jetzt aktiv werden! Im Schwerpunkt dieser Ausgabe lesen Sie mehr über den Versuch der Atomindustrie und Teilen der Politik aus dem Atomausstieg auszusteigen.

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Ausgabe 102/3.2009

Endlich mal richtig abschalten!

„Verstopfung stoppt Biblis B“, „Pannen AKW Krümmel“, „Billiger Atomstrom ist eine Legende“, Atommülllager ASSE säuft ab“: Jeden Tag neue Horrormeldungen aus den deutschen Atomkraftwerken und Atommülllagern. Es sieht so aus, als wenn die Atomenergie selbst Wahlkampf unter dem Motto: „AKWs sofort abschalten!“ betreibt. Denn die Bundestagswahl am 27. September wird eine Wahl pro oder contra Atomkraft sein.

Kosmetik, Waschmittel, Margarine, Schokolade und Tiefkühlpizza – in all diesen Produkten ist Palmöl enthalten. Und der Bedarf an diesem Pflanzenfett wächst ungebremst und damit der Druck auf die letzten Urwälder Südostasiens. Heike Lipper, Jule Naundorf und Peter Gerhardt von ROBIN WOOD haben auf ihrer Reise durch Indonesien erlebt, wie rücksichtslos der Raubbau-Konzern Wilmar für Palmöl Menschenrechte verletzt und Ökosysteme unwiederbringlich zerstört. Aber es gibt auch Hoffnung: So möchte Ecuador Erdölvorkommen unter einem Nationalpark im Boden lassen, um die Natur und das Klima zu schützen, wenn das Land dafür einen finanziellen Ausgleich erhält. Oder das Beispiel Namibia: Dort erhalten alle EinwohnerInnen eines kleinen Dorfes ein bedingungsloses Grundeinkommen. Damit ist vor Ort eine nachhaltige Entwicklung in Gang gesetzt worden.

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Ausgabe 103/4.2009

Das Klima geht baden!

Gegen den Klimawandel, oder besser das drohende Klimachaos, sind schnelle und entscheidende Schritte gefragt. Sollte dies nicht geschehen, wird es zu sich selbst verstärkenden Klimaveränderungen kommen, wenn zum Beispiel der Dauerfrostboden in Sibirien auftaut und weitere Klimagase freisetzt. Alle Hoffnungen richten sich nun auf die Klimakonferenz in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember. Bisher ist ein harter und global fairer internationaler Vertrag aber nicht in Sicht.

Auf Tasmanien stehen einzigartige Regenwälder. Wälder mit den höchsten Laubbäumen der Welt. Ihnen droht das Ende als Hackschnitzel für die Papierindustrie, denn der Holzkonzern Gunns will die weltgrößte Zellstofffabrik auf Tasmanien bauen. Wir wollen Gunns aufhalten. Noch ist die Zellstoffmühle nicht gebaut, noch sind aber auch die tasmanischen Urwälder nicht geschützt. ROBIN WOOD startet daher eine Briefaktion an den australischen Premierminister Kevin Rudd mit der Forderung nach dem umfassenden Schutz dieser Wälder. Bitte helfen Sie mit, denn Urwaldschutz ist Klimaschutz.

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