Heißer Herbst 2010
Während die Bundesregierung über die Verlängerung der Laufzeiten für marode Atomkraftwerke streitet und daran arbeitet, Gorleben als Standort für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll durchzusetzen, macht die Anti-Atom-Bewegung mobil.
Mit der Kettenreaktion hat die Anti-Atom-Bewegung am 24. April mit der Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel (120.000 TeilnehmerInnen), in Biblis (20.000 TeilnehmerInnen) und am Zwischenlager Ahaus (7.000 TeilnehmerInnen) klar gemacht, dass der Widerstand lebendig ist. Bundesweit finden seitdem vielfältige Aktionen statt, an AKW-Standorten, im Wendland, vor den Büros von Abgeordneten der Regierungskoalition oder z.B. auch mit einer Demonstration in Stuttgart, an der rund 2.000 Menschen teilnahmen.
Für den Herbst stehen weitere (Groß)Aktionen und Demonstrationen an:
- Am 3./4. September: bundesweite Atommüllaktionen im Rahmen der Mobilisierung für die Demo am 18.9. in Berlin. Infos unter www.anti-atom-demo.de
- Am 18.09 kommt es in Berlin zu einer Großdemonstration mit Umzingelung des Regierungsviertels. Mehr dazu unter www.anti-atom-demo.de
- Am 9.10. wird in München eine Menschenkette entstehen, um gegen die Atompolitik der bayerischen Landesregierung zu protestieren. Link folgt.
- Am 23. 10. wird es bundesweit einen Castor-Strecken-Aktionstag geben. Entlang des gesamten Strecken der Castortransporte Richtung Gorleben, Ahaus und Greifswald sollen Aktionen durchgeführt werden. http://www.castor-strecken-aktionstag.de
- !Anfang November (erstes oder zweites Wochenende): Auftaktkundgebung in Dannenberg - Atomkraft abschalten! Gorleben- Schluss jetzt! Anschließend werden wegen der bevorstehenden Castortransporte im gesamten Wendland vielfältige Aktionen stattfinden. Link folgt.
Die neue Bundesregierung
will längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke und den Salzstock Gorleben weiter erkunden. Informieren sie sich, was in Sachen Atomenergie bis Ende 2010 auf der Tagesordnung steht. Hier gehts weiter.




